Der Landtag sind wir

Unter diesem Motto gestaltete sich am Freitag, den 09.02.2018, der etwas andere Unterricht für die Klassen 10 C, 10 D und 10 F der Realschule Miesbach. Die Schülerinnen und Schüler übernahmen an diesem Tag die Rolle eines Mitglieds des Bayerischen Landtags. Natürlich war dies nur ein gespielter Rollentausch innerhalb eines Planspiels, welches der Bayerische Landtag anbietet.

                                   
Die Planspielmethode gehört zum festen Repertoire der politischen Bildung und ist vor allem dafür geeignet, komplizierte Abläufe und Strukturen realitätsnah und spielerisch zu vermitteln.


Welchen Bereich des öffentlichen Lebens darf man videoüberwachen und wo werden die Rechte eines Einzelnen dadurch beschränkt? Jede Partei behandelt das Thema mit einer anderen Einstellung und Sichtweise. Die Schülerinnen und Schüler haben Fraktionssitzungen abgehalten, Vorsitzende gewählt, in Ausschüssen über die Anzahl und Orte von Videoüberwachung debattiert und später im Plenum mitreißende Reden gehalten. Die Landtagspräsidentin (Annalena Eutermoser, 10 C) musste ihre Politiker dabei ab und zu an die Einhaltung der Regeln erinnern – wie in der Realität eben! Die Mitglieder der CSU-Fraktion merkten schnell, wie sie ihre absolute Mehrheit nutzen konnten, sehr zum Frust der Oppositionsparteien.

 
Zum Abschluss der Veranstaltung stellte sich Florian Streibl, ein echter Landtagsabgeordneter der Freien Wähler, für eine Diskussionsrunde zur Verfügung. Die Schüler nahmen daran engagiert teil und hatten viele Fragen. Etwa wieviel ein Abgeordneter des Landtags verdient und ob man als Opposition manchmal über die absolute Mehrheit der CSU frustriert ist. Das Interesse der Schüler beschränkte sich dabei allerdings nicht nur auf die politische Lage in Bayern, sondern behandelte unter anderem auch die Koalitionsverhandlungen im Bund.
Am Ende war es ein äußerst gewinnbringender Tag für alle Beteiligten und zeigte: Politik ist eben nicht nur von „oben“ bestimmt. Demokratie beginnt bei den jungen Leuten, ganz nach dem Motto: „Der Landtag sind wir.“

Lukas Rossa


„Pack ma´s!“ – Für eine Schule ohne Gewalt

Einer der größten Wünsche vieler Schülerinnen und Schüler an ihre Schulzeit ist ein friedliches Aufwachsen ohne Ängste und Anfeindungen. Ihre Eltern erhoffen sich, dass sich ihre Kinder in der Schule zumindest wohl fühlen (wenn viele schon nicht gerne in die Schule gehen) und Lehrkräfte können in einem guten Klassenklima viel bessere Lernerfolge erzielen, als in zerstrittenen Klassen mit großer sozialer Unruhe.

Deshalb entschied sich die Schule, das evaluierte Präventionsprogramm „Pack ma´s: Für eine Schule ohne Gewaltin allen siebten Klassen durchzuführen. Denn – wie die Autoren diese Programms meinen – ist „Prävention der beste Schutz, um Konflikte, Gewalt oder Mobbing zu vermeiden“, sowohl in der Schule, als auch außerhalb. „Pack ma´s“ wird seit vielen Jahren von den beiden Kriminalhauptkommissaren Nicolo Witte und Ralph Kappelmeier sowie der Kriminalhauptmeisterin Anja Leimkugel, die alle in der polizeilichen Präventionsarbeit in München tätig sind, in Fortbildungen an Lehrkräfte vermittelt, um sie so fit für die Durchführung diese Programms an der eigenen Schule zu machen. Es verspricht, „in der alltäglichen pädagogischen Arbeit einen geradlinigeren, vertrauensvolleren und respektvolleren Umgang miteinander. Außerdem macht es durch die interaktive Vermittlung der Inhalte auch noch großen Spaß, so zu arbeiten.“

So wurden in zwei intensiven Vormittagen unter Einbezug des Klassenleiters die Themen Gemeinschaft, Vertrauen, Empathie, Gewaltprävention sowie Förderung von Selbstbehauptung und Zivilcourage aufgriffen. Die Inhalte und Themenbereiche wurden den Schülerinnen und Schülern in teils ernsten, teils actionreichen, teils lustigen Spielen, Rollenspielen und Übungen vermittelt und im anschließenden Gespräch diskutiert. Beispielsweise wurde die konkrete Situation „Bedrohung im Tunnel“ durchgespielt, um dann gemeinsam mögliche günstige Verhaltensweisen zu erarbeiten.

Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler bekräftigen, wie fruchtbar diese beiden Tage für viele waren (und auch für uns Lehrer waren es abwechslungsreiche Tage):


Lesewettbewerb der sechsten Klassen

„Lesen -Können -darauf läuft

schließlichalleshinaus“

Unter diesem Zitat von Christian Morgenstern veranstaltete die Gunetzrhainer Realschule auch in diesem Schuljahr den Lesewettbewerb der sechsten Klassen.

Das Zitat macht  noch einmal deutlich, dass es im alltäglichen Leben sowie im späteren Berufsleben wichtig ist, Texte lesen und verstehen zu können.

Dass die Sechstklässlerinnen und Sechstklässler der Gunetzrhainer Realschule lesen können, daran besteht spätestens seit dieser Veranstaltung kein Zweifel, denn allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gelang es, hervorragend aus ihren Büchern vorzulesen und auch bei den unbekannten Texten geriet kaum jemand ins Schwitzen.

Ein großes Lob an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die es der Jury, nicht leicht gemacht haben, eine Entscheidung zu treffen!

Dennoch wurde am Ende ein Schulsieger gekürt: Lukas Rottmüller aus der Klasse 6 B.

Den zweiten Platz erlang Veronika Huber aus der 6 D und Platz 3 ging an Viktoria Holzeder aus der 6 C.

Herzlichen Glückwunsch!

An dieser Stelle möchte die Schule ebenfalls der Buchhandlung „Buch am Markt“ danken, die wie jedes Jahr Buchpreise zur Verfügung gestellt hat!

Der Sieger wird die Gunetzrhainer Realschule beim Regionalentscheid vertreten.

Wir drücken Lukas die Daumen!


Mathe-Kunst Tag der 5. Klassen

Was Mathe und Kunst verbindet?

 

In diesem Schuljahr veranstaltete die Gunetzrhainer Realschule in Miesbach zum ersten Mal einen Mathe-Kunst-Tag. An diesem Schultag beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen in verschiedenen Workshops mit der gemeinsamen Schnittmenge die Fächer Mathematik und Kunst. Fündig wurden sie z. B. beim Thema Symmetrie, das sie anhand unterschiedlicher künstlerischer Herangehensweisen in die eigene praktische Arbeit einfließen lassen konnten.

 


Klimadetektive untersuchen die Gunetzrhainer Realschule

 

Im Rahmen der von der Bayerischen Architektenkammer initiierten Kampagne „Klimadetektive“ setzten sich die siebten Klassen der Gunetzrhainer Realschule an zwei Erdkunde-Projekttagen mit der Thematik Klimaerwärmung, Energieverbrauch sowie energiesparendem Bauen und Nutzerverhalten auseinander. Nach einem Einführungsvortrag der beiden leitenden Architektinnen Frau Young-Balik und Frau Will, welcher den Schülerinnen und Schülern die grundlegenden Informationen zu den Themenkomplexen vermittelte, durften die Kinder ihre Schule praxisnah erforschen. So nahmen sie eigenständig Luft, Licht, Wärme, Material und Konstruktion des Schulgebäudes unter die Lupe, um herauszufinden, wie Energieeffizienz und Klimaschutz an der Schule umgesetzt wird. Dafür wurden die Klimadetektive mit unterschiedlichen Messinstrumenten ausgestattet und untersuchten damit den Energieverbrauch der Geräte im Klassenzimmer mithilfe eines Strommessers. Dabei fanden sie unter anderem anhand der Messdaten heraus, dass die in allen Räumen eingesetzten Beamer energiesparender sind als die früher üblichen Overheadprojektoren. Des Weiteren wurden beispielsweise die Temperatur unterschiedlicher Oberflächen im Alt- und Neubau der Schule sowie die Luftqualität im Klassenzimmer mittels Wärmebildkameras und CO2-Messgeräte ermittelt. Nach diesen eigenständigen Untersuchungen gewährte Herr Kirchberger, der Hausmeister der Schule, zudem einen Einblick in den Heizungsraum der Schule und erklärte den interessierten Zuhörern, dass dieser eigentlich nur als Übergabestation fungiert, da die Wärmeversorgung der Schule dezentral durch das Biomassekraftwerk am Waitzinger Keller organisiert wird.

 

 

Am Ende des Projekttages stellten die Klimadetektive dann die Ergebnisse ihrer Untersuchungen der Klasse vor und besprachen diese mit der zuständigen Architektin. So zeigte sich insgesamt, dass die Schule sämtlichen Kriterien, die an ein energieeffizientes Gebäude gestellt werden, vollends entspricht, was die Kinder mit großem Stolz erfüllte. Besonders angetan zeigte sich Frau Will übrigens von den modernen, energiesparenden Fenstern der Schule, welche sie als „Ferrari unter den Schulfenstern“ bezeichnete.

 

Natalie Müller

 


Klassenolympiade der 5.klassen

 

Im Dezember diesen Jahre gab es an unserer Schule eine Premiere: Die Klassenolympiade der fünften Jahrgangsstufe. Dazu waren auch alle Eltern der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler eingeladen. Die Resonanz war riesig, was alle Beteiligten sehr freute.

 

Die Olympiade war so aufgebaut, möglichst viele Punkte an einzelnen Stationen zu ergattern. Insgesamt gab es sechs Stationen. Sehr beliebt war die „Tarzanschaukel“, bei der man mit den Ringen so weit wie möglich schwingen sollte. Bei der „Driftchallenge“ durften die Kinder einmal so richtig Gas geben. Für diesen Speedwettbewerb wurde jeweils ein Schüler, der mit beiden Beinen auf einer Teppichfliese stand, von einem anderen möglichst schnell um ein definiertes Hindernis gezogen. Auch Armkraft war gefragt. So konnten die Schülerinnen und Schüler an der Station „The Wall“ ihre Freeclimbing-Qualitäten unter Beweis stellen. Hier mussten die Kletterer mit Hilfe eines Seils eine senkrechte Wand überwinden. Bei all der schweißtreibenden Anstrengung hatten die Kinder jede Menge Spaß und vor allem war der Ehrgeiz bei allen Klassen sehr groß. Mit gegenseitigen Anfeuerungsrufen trieben sich die jungen Sportlerinnen und Sportler gegenseitig zu Höchstleistungen an. Aber letztendlich kann nur einer gewinnen. Und das war die Klasse 5 A, dicht gefolgt von der Klasse 5 C. Dritter wurde die Klasse 5 B.

 

Euch allen vielen Dank für euer begeistertes Mitmachen!

Dank auch an die Eltern, die die einzelnen Mannschaften tatkräftig unterstützt haben.

 

Barbara Luderschmidt


Gemeinsam stark gegen Rassismus

„Hand in Hand für Farbe im Land  oder „Einer für alle und alle für Toleranz“ sind nur zwei der vielen Sprüche, welche von der Klasse 6 B stammen und im Rahmen eines Projekts für mehr Toleranz entstanden sind.

 

Angesichts des momentanen Flüchtlingsansturms ist es wichtig, die Schüler über die Hintergründe aufzuklären und offene Fragen zu beseitigen. Aus diesem Grund wurde die Unicef-Beauftrage Lilian Hafter in die Realschule Miesbach eingeladen. Sie hat den Schülern der Klasse 6 B und der Klasse 6 S in einem informativen Vortrag allerlei Hintergrundwissen über den Krieg in Syrien vermittelt und mit den Kindern kritisch über die aktuellen Ereignisse diskutiert. In der Klasse 6 B wurden zudem deren einfallsreiche Logos begutachtet und besprochen. Die Schüler wollten mit diesem Projekt zeigen, wie wichtig es ist, sich seine eigene Meinung zu bilden und Toleranz zu zeigen.

 

                                                                                                                    Nadine Eisenmann

 

 

 

Eine Auswahl der Schülerarbeiten ist hier zu sehen:


Anti-Mobbing-Projekt der Klasse 6 A

Die 6 A und ihre Klassenlehrerin Frau Müller haben sich in den letzten Wochen intensiv mit dem Thema Mobbing bzw. Mobbingvorbeugung befasst. So stand zunächst eine fachliche Auseinandersetzung mit folgenden Fragestellungen auf dem Programm:

 

  • Was ist Mobbing?
  • Welche Erscheinungsformen gibt es?
  • Warum mobbt jemand?
  • Wer spielt noch eine Rolle in einem Mobbingprozess?
  • Gibt es Gesetze, die Mobbing verbieten?
  • Wie kann man Mobbingopfern helfen?

 

Anschließend wurde erarbeitet, wie Mobbing gleich von Anfang an verhindert werden kann. Hierbei erkannten die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung eines vertrauensvollen und friedlichen Miteinanders in der Klasse und, dass jeder zu einer gewaltfreien Konfliktlösung fähig ist. Dies war auch Frau Andrea Bentenrieder, der Jugendsozialarbeiterin der Mittelschule Miesbach, zu verdanken, die sich dankenswerterweise bereit erklärte, einen Workshop zum Thema Klassenzusammenhalt und Mobbingvorbeugung zu leiten.

 

Darüber hinaus beschloss die Klasse 6 A ihr neu erworbenes Wissen auch Mitschülern zu vermitteln. So verfassten sie Vorträge zum Thema Mobbing und Mobbingprävention, welche dann in Kleingruppen in allen fünften und sechsten Jahrgangsstufen vorgetragen wurden. Zudem gestalteten die Schülerinnen und Schüler einen Informationsflyer, der ebenfalls vorgestellt und in den Klassen verteilt wurde.

 

                                                                                                                             Natalie Müller

 

 

 


Projekt zur Eindämmung des Müllproblems

Um den Müll, der an unserer Schule NICHT in den dafür vorhergesehenen Behältern landet, zu reduzieren, wurde im Schuljahr 2014/2015 ein Projekt ins Leben gerufen.

 

Ziel ist es, die Abfalleimer der Schule mit thematisch passenden Sprüchen zu verzieren, wie es beispielsweise auch schon in der Städten Hamburg oder Berlin bzw. an der Isar in München geschehen ist. So wurden die Schülerinnen und Schüler der Gunetzrhainer Realschule aufgerufen, sich Sprüche zu überlegen und diese bei Herrn Graßl oder Frau Müller einzureichen. Die besten werden prämiert und natürlich anschließend verwendet. Die Auswahl gestaltet sich aber aktuell als noch sehr schwierig, da viele der Schülerideen sehr kreativ, lustig und tiefgründig sind und so eines vorderen Platzes würdig wären…